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Montag, 27. Juli 2009 um 07:00

Neukieritzsch: Sechs Bands heizen Gästen in der Lindenstraße ein (Bericht der Leipziger Volkszeitung vom 27.07.2009)

Neukieritzsch. Rock’n’Roll-Ikone Elvis Presley wäre gewiss bei dem wild-rhythmischen, heißen Sound am Sonnabend in Neukieritzsch vor Freude aus seinem kühlen Grab gesprungen, wenn er in Neukieritzsch begraben wäre. Die 300 Gäste des Open-Air-Rockkonzertes waren von den aufschreiend-wuchtigen Gitarrenklängen und hämmernden Schlagzeuglauten begeistert.

Größere Besuchertrauben gab es gleich zu Beginn der Veranstaltung. Diese hatten die Jugendclubmitgliedern um Heike Pröhl und die Rassekaninchenzüchter um Holm Beute organisiert.

Die Jugendlichen hörten zu Beginn den Rockern von der Band „DeuLeRs“ aus Deutzen zu und tanzten zudem schon einmal verwegen. Zu ihnen gehörten Isabell Schiche und Jessica Albrecht aus Deutzen sowie Jasmin Röber aus Borna. Die Rockrhythmen fuhren ihnen schlichtweg ruck, zuck in die Glieder. Ob gecoverte Songs von „Die Toten Hosen“ oder von „Ramons“ – man hing mit Augen und Ohren voll an den Gitarristen Steven Schlegel, Christian Weber und Matthias Nitzsche sowie an Schlagzeuger Daniel Herbst.
Daniel Steinhardt bildete mit weiteren Zwenkauern eine kleine Besuchergruppe zwischen Tresen, Grillstand und Bühne und wiegte im Takt von Deutschrockklängen seinen Körper hin und her: „Die Bands, von ,Lost Psychic‘ aus Espenhain bis ,Mäke it Bätter‘ mit Neukieritzscher und Deutzener Punkrockern, haben talentierte junge Musiker im Boot. Mir gefällt vor allem der eher harte Rocksound.“

Der Zwenkauer Benedikt Scholz indes lobte die Neukieritzscher Band „MeskaliN“: „Sie verfassen ihre Texte selbst und bringen die bestens ans Publikum.“ „Die Band ist wirklich cool“, bekräftigte Juliane Kratz aus seinem Zwenkauer Freundeskreis.

Tobias Müller aus Frohburg, der Bad Lausicker Steffen Künzel und viele andere Rockfans waren von der Band „Saitenfeuer“ aus dem Frohburger Ortsteil Schönau begeistert. Und „Saitenfeuer“-Sänger Carsten Thiecke brachte es auf den Punkt: „In unseren Liedern geht es um Dinge, die in jedem von uns irgendwo stecken. Um die kleinen Probleme des Lebens, Gedanken, den Spaß am Rausch.“ Es sind fünf Jungs, die gern auf der Bühne rocken.

Wolfgang Riedel

 

 

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 27.07.2009

 

 

 

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