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Die aus Regis-Breitingen stammende Band Woman2men+ sind authentische Bestreiter des Rock. Sie sind bis jetzt mit Abstand absoluten Spitzenreiter der aktuellen Bands für den BandContestOnline der VR Bank und können sich über diesen Erfolg glücklich schätzen. Daniel (Sänger und Leadgitarrist), Rachel (Sänger und Rythmusgitarrist), Otto (Bassist), Günter (Pakaschenspieler) und Karsten (Schlagzeuger) sind die Mitglieder und konnten einen kleinen Einblick in die Band und ihre Denkweisen geben:
von Josephine Senger (JS)
Das Interview:
JS: Mir fällt auf, dass hier nur Männer in Männer in eurer Band sind. Letztes Jahr gab es doch noch tatkräftige Unterstützung einer Frau. Wohin ist diese Frau denn verschwunden?
Woman2men+: Die Frau gibt es nicht mehr. Stimmt, letztes Jahr war sie noch mit dabei, allerdings kam es zu internen Problemen. Danach sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, es wäre besser, sie nicht mehr mit zu unserer Band zu zählen.
JS: Wollt Ihr euch irgendwann wieder eine Frau für die Band dazu holen?
Woman2men+: Vielleicht. Wenn sie nicht anstrengend ist und singen kann (lachen). Nein, wir glauben, dass wir in Zukunft in dieser Konstellation bleiben wollen.
JS: Ihr seid letztes Jahr schon beim BandContestOnline angetreten. Leider reichte es da nur für Platz 2. Was habt Ihr euch diesmal vorgenommen, um die Chancen zu erhöhen?
Woman2men+: Eigentlich nicht. Wir haben uns einfach angemeldet, quasi auf gut Glück. Wir selbst sind über diese immense Zahl der Stimmen überrascht und können uns das selbst nicht erklären.
JS: Glaubt Ihr, dass bei eurem Auftritt 17.000 Menschen mit dabei sein werden?
Woman2men+: Aber die passen dort ja gar nicht hin. Also das glauben wir dann eher nicht.
JS: Jetzt muss ich eine Frage vorweg greifen. Es wurde bereits öfter der Verdacht geäußert, bei euch ginge es manchmal nicht bei rechten Dingen zu. Wenn Ihr solche Vorwürfe mitbekommt, wie geht Ihr damit um?
Woman2men+: Wir ignorieren solche Aussagen. Es gibt immer Vorwürfe, in Deutschland gibt es das auch überall. Es ist nun mal ein harter Kampf für alle und im Endeffekt nichts anderes als ein Konkurrenzkampf. Aber es können nur die Leute für die Bands voten und da fällt es auf, wenn in innerhalb von zwei Stunden locker 100 Stimmen zusammen kommen.
Wir wollen nicht darauf antworten, weil sich die Vorwürfe danach sowieso nicht in Luft auflösen. Und wie es so schön heißt, betroffene Hunde bellen auch. Es soll einfach der Beste beim Bandcontest gewinnen.
JS: Letztes Jahr seid Ihr mit der Ballade „Gedankenspiele“ angetreten. Dieses Jahr heißt euer Titel „Spiegelbild“ und ist eindeutig keine Ballade. Warum ist die Wahl auf diesen Song gefallen?
Woman2men+: Es ist ein eigener Song. Er gefiel uns persönlich vom Text her am Besten. Es war einfach der ideale Song für uns. Die Ballade letztes Jahr hatte den Hintergrund, dass noch die Frau bei uns war. Aber eigentlich wollen wir Rockmusik machen. Jetzt gibt es bei uns keine Ballade mehr.
JS: In wem seht Ihr diesmal Euren stärksten Konkurrenten?
Woman2men+: Wir haben uns die anderen Bands angehört. In Flagranti und No Mails sind sehr gut. MeskaliN ist auch verdammt gut. Denen würden wir den Sieg gönnen. Die Band vom letzten Jahr hat gewonnen, obwohl die Musik auch nicht jedem gefällt und selbst da wurde viel diskutiert. Es waren aber nun mal die Besten und deshalb haben sie die Stimmen bekommen. Selbst wir hätten mit einem 2. Platz nicht gerechnet und abgesehen davon klingen Bands live sowieso anders, als auf ihren Aufnahmen.
JS: Daniel hilft dieses Jahr mit, die Technik organisieren, wie seid Ihr auf die Idee gekommen?
Woman2men+: Herr Wünsche, der den BandContestOnline organisiert hatte ihn angesprochen, weil er bereits eine eigene Firma (MOA Records) hat. Daniel stattet nebenbei Konzerte mit Technik aus und weil es für ihn ein kurzer Anfahrtsweg ist, unterstützt er auch den Bandcontest mit Technik.
JS: Glaubt Ihr, dass das ein Grund ist, warum die Leute ein falsches Bild von euch haben könnten?
Woman2men+: Das wollen wir jedenfalls nicht. Man kann uns in dieser Hinsicht nicht unter einen Hut stecken, weil das Label und wir ja nicht zusammen gehören. Das war die Entscheidung von Daniel als Unternehmer und nicht als Bandmitglied.
JS: Anderer Fakt dazu, Ihr habt ja auch Blutbund angeboten, euer Studio zu nutzen. Das könnte ja ebenfalls falsch gesehen werden.
Woman2men+: Dazu müssen wir aber festhalten, dass wir das jedem anbieten, nicht nur Blutbund. Deshalb haben wir ja das Studio und wir hoffen, dass in Zukunft dieses Angebot noch andere Bands nutzen wollen.
JS: Was war euer bisher größter Auftritt?
Woman2men+: Das war der Tag der Sachsen.
JS: Was habt Ihr euch für die Zukunft vorgenommen?
Woman2men+: Es muss rocken. Irgendwann wollen wir Geld mit unserer Musik verdienen. Damit wollen wir nicht sagen, dass wir reich werden wollen. Darum geht es uns nicht. Aber es geht darum, dass das was wir haben weiterhin finanziert werden kann, nämlich die Musik, die Instrumente und die Technik. Und ein großes Ziel ist es, unter Vertrag zu kommen.
JS: Was wollt Ihr euren Fans mit auf den Weg geben?
Woman2men+: Wir wollen ein großes Dank aussprechen dafür, dass sie immer für uns da waren und zu uns stehen. Wir haben uns auch sehr gefreut, dass unser Fanclub bereits eine eigene Fanseite erstellt hat. Dafür sind wir ihnen dankbar.
JS: Damit bedanke ich mich auch bei Euch für das gelungene Interview, denn wir sind jetzt am Ende mit den Fragen.
Woman2men+: Wir danken Dir genauso.

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