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Das Interview mit Triekonos PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 26. April 2009 um 19:00

Drei Mann in einem Raum: Triekonos bei der Probe. Torsten Wünsche war am Samstag, dem 25. April 2009 dabei.

Damit war der Probenraum, eine Gartenlaube, auch schon voll. In den Nachbargärten breitete sich majestätische Stille aus. Alles erwartete gespannt den Sound von Triekonos, der sich allwöchentlich trotz der mit Eierpappen vernagelten Wände durch das offene Fenster Bahn bricht...

Triekonos sind

  • Simon Stegemann, Drums/Vocals
  • Stefan "Klemme" Klemmt, Lead Guitar/Vocals 
  • Nick "Wudda" Wutta, Bass/Vocals


Das Interview:


TW: Triekonos streben für Ende 2009 die Weltherrschaft an. Wer hat was zu befürchten?

Triekonos: Die Welt hat uns zu befürchten. Übrigens streben wir seit 2008 jährlich die Weltherrschaft an.

TW: Inzwischen seid Ihr tatsächlich auf einem Siegeszug: Sieger beim Band-Wettbewerb 2004 in Schwarzbach und 2006 in Möseln, Sterni-Band des Jahres 2008, Einzug in das Emergenza-Sachsen-Finale 2009. Was ist für Euren Erfolg ausschlaggebend?

Triekonos: Erfolg würden wir das erstmal noch gar nicht nennen. Wir versuchen, den Leuten, die unsere Musik mögen, sehr nah zu sein. Wir pflegen die Kontakte intensiv. Außerdem grenzt sich unsere Musik von der anderer Newcomerbands dadurch ab, dass sie trotz aller Aggressivität melodische Parts hat.

TW: Wann geht das Geld verdienen los?

Triekonos: Wenn wir das wüssten... Zunächst mit dem Sieg beim BandContestOnline.  Spaß beiseite: Zumindest schaffen wir es bereits, mit unseren LPs die Produktionskosten wieder einzuspielen. Alles weitere wird sich ergeben.

TW: Wovon lebt Ihr jetzt?

Triekonos: Bier gibt uns unsere Kraft. Ansonsten sind wir Landschaftspfleger (Wudda), Ergotherapeut in Ausbildung (Simon) und Zivi (Klemme).

TW: Was wird Eurer Meinung nach am 6. Juni in Dresden passieren?

Triekonos: Eine fette Party. Wir haben einen Bus für unsere Fans gechartert. Wer mit will ist mit 20 Euro inkl. Hin- und Rückfahrt und Ticket dabei. In Dresden werden je fünf Bands aus dem Raum Dresden und dem Raum Leipzig antreten, um in das Bundesfinale einzuziehen.Wir versuchen natürlich, alles zu reißen. Die ersten fünf Bands werden übrigens vom Publikum bestimmt, eine Jury wählt dann unter diesen den Sieger. Wir hoffen auf alle Fälle unter die ersten fünf zu kommen.

TW: Welche Rolle spielen die Fans an diesem Tag?

Triekonos: Eine sehr große, wie immer. Ohne eigene Fans macht es nur halb so viel Spaß. An dieser Stelle wollen wir ein großes Lob an unsere Fans loswerden. Ohne sie wären wir nicht, wo wir jetzt sind. Gerade, wenn bei einem Contest das Publikum entscheidet, sind die Fans besonders wichtig.

TW: Wer sind typischerweise Eure Fans?

Triekonos: Das kann man gar nicht sagen. Der jüngste ist sechs Jahre der älteste ist 60. Rocker, Hiphoper, Klassik-Liebhaber, Discogänger gehören dazu. Aufgrund unserer musikalischen Stil-Mischung  treffen wir den Geschmack vieler.

TW: Habt Ihr genügend Groupies oder möchte einer von Euch an dieser Stelle eine Kontaktanzeige aufgeben? Kostet nichts, ein vorteilhaftes Foto gibt es auch dazu.

Triekonos: Klemme und Simon sind vergeben, Wudda ist selbstverliebt.

TW: Ihr könnt auch richtig grunzen. Warum seid Ihr nicht mit Eurem etwas härteren Song "Face of Death" beim BandContestOnline angetreten?

Triekonos: "Face of Death" war nur ein Exkurs. Hat bei den Fans sehr geteilte Meinung hervorgerufen. Im März 2008 hatten wir uns neu formiert. Das gab uns die Möglichkeit, uns auch musikalisch neu auszurichten. Dabei haben wir auch mal etwas in Richtung Death Metal gemacht.

TW: Stichwort "Altenburg, August 2008": Wieso hat es dort 20 Anzeigen "gehagelt"?

Triekonos: Wir waren zu laut. Wir spielten in einer kleinen Location, im 2. Stock mitten in der Stadt. Trotz geschlossener Fenster waren wir 200 Meter weit zu hören. Die Anzeigen richteten sich zum Glück nicht gegen uns sondern gegen den Club.

TW: Welche Beziehung pflegt Ihr zum "Buchheimer"?

Triekonos: Warum? Die Frage kommt uns komisch vor... Wir machen Werbung in seinem Blatt.  

TW: Esst Ihr gern Eier?

Triekonos: Ja, mit Zwiebeln und Senf.

TW: Wollt Ihr noch etwas loswerden?

Triekonos: Ja: Besucht unsere Konzerte! Votet für uns! Besucht uns auch auf www.triekonos.de!

TW: Herzlichen Dank!

 

 


 

Fotos:

 

Torsten Wünsche im Gespräch mit Triekonos

 

Wudda in Action

 

Simon (an der Wand: Triekonos' erste Goldene Schallplatte)

 

Klemme, der Noch-Zivi

 

 

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